Über mich
Wer bin ich?
Mein Name ist Thomas Brandl, geboren 1979 im Landkreis Regen im Bayerischen Wald. Seit vielen Jahren fasziniert mich die Arbeit mit Hunden – besonders großen Hunden – und ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.
Mein Ziel ist es, Hunde alltagstauglich zu machen, damit Mensch und Hund ein harmonisches und stressfreies Zusammenleben führen können.
Was ICH möchte, ist, die BINDUNG DES HUNDES ZU SEINEM MENSCHEN so zu festigen, dass der Mensch für seinen Vierbeiner wichtiger wird als alle Ablenkungen die diesen im alltäglichen Leben begegnen.

Die mobile Hundeschule Bayerischer Wald heute:
- Geprüfte und zugelassene Hundeschule nach § 11 Abs. 1 Nr. 8 f Tierschutzgesetz.
- Spezialisierung auf alltagstaugliche Familien‑ und Begleithunde.
- Mobile Hundeschule: Training bei Ihnen zu Hause, im Revier, auf Gassiwegen und in der Stadt – überall dort, wo Probleme entstehen.
- Hundeerziehung ohne Gewalt und ohne Hilfsmittel wie Stachel‑ oder Drosselhalsband, Halti, Teletakt, Spielzeug oder Leckerlis.
- Schwerpunkt: Eine enge Bindung zwischen Mensch und Hund aufbauen, damit der Mensch wichtiger wird als jede Ablenkung.
Meine Geschichte
Driano – Wie alles mit begann
Mein Zuhause ist der Bayerische Wald, genauer gesagt der Landkreis Regen. Seit ich denken kann, faszinieren mich Hunde. Besonders große Hunde haben es mir angetan.
Wie groß war meine Freude, als mir meine damalige Freundin ihren „Mitbewohner“ vorstellte: Driano, Deutsche Dogge, 4 Jahre, unkastrierter Rüde, ein wahres Muskelpaket mit etwa 80 kg.
Driano entsprach genau meiner Vorstellung von einem Traumhund – nur unsere Spaziergänge waren alles andere als „traumhaft“.
Alles war gut, solange uns kein anderer Hund, kein Reh oder Hase, keine Katze oder sonstige Ablenkungen begegneten. Driano ging sehr gerne mit uns spazieren – die Betonung liegt auf „ER mit UNS“. Er zog an der Leine wie ein Irrer, griff andere Hunde an, vor allem Rüden ab Schäferhundgröße, und kam im Freilauf nur, wenn es gerade nichts Interessanteres gab.
Nachdem mir meine damalige Freundin erzählte, sie wäre mit Driano zwei Jahre zur Hundeschule gegangen und hätte sogar die Welpenspielstunde besucht, konnte ich das kaum glauben. Eigentlich hatte sie ja „alles richtig“ gemacht – denkt man.
Was in der alten Hundeschule schief lief
Die Welpenspielstunde machte Driano einen „MORDSSPAß“. Eine Deutsche Dogge mit 10 Wochen wiegt etwa 10–12 kg und nimmt in den ersten Monaten pro Woche rund 2 kg zu – die anderen Welpen hatten nie eine Chance und wurden von Driano im wahrsten Sinne des Wortes überrannt.
Nach kurzer Zeit musste er zu den Junghunden wechseln, weil sich die Besitzer der anderen Welpen Sorgen um ihre Hündchen machten – zu Recht. Bei den Junghunden lief es nicht besser, auch sie wurden von ihm regelrecht gemobbt. Driano schaffte sie alle und wurde sich seiner Kraft und seines Gewichts sehr bewusst, was er auch schamlos ausnutzte.
Auf dem eingezäunten Hundeplatzgelände funktionierte vieles: „Sitz“, „Platz“, „Bleib“ – natürlich nicht ohne Belohnung, in Drianos Fall Wiener Würstchen, denn handelsübliche Leckerlis verschmähte er. Leider beschränkte sich diese „Folgsamkeit“ nur auf den Hundeplatz.
Bei alltäglichen Spaziergängen waren ihm die Würstchen sozusagen WURST – andere Hunde waren wichtiger, zumal er wusste, dass Frauchen ihm die Würstchen später ohnehin noch geben würde.
Als Driano einige Monate alt war, wurde er bei Spaziergängen in kurzen Abständen von drei Hunden gebissen. Da nach wie vor zu viele Hundebesitzer ihre Hunde frei laufen lassen, obwohl sie sie nicht im Griff haben, lernte Driano in der Welpenspielgruppe, dass er Probleme selbst lösen muss – und dass er das durch sein Gewicht sehr gut kann. Der Grundstein für seine Aggression bzw. Dominanz war damit gelegt. So hatte er in der Hundeschule fürs spätere Leben „gut gelernt“.
Der Wendepunkt mit Alex und Amarok
Nach zwei Jahren Hundeschule, die im Grunde nur Geld kostete – einmal wöchentlich 10 Euro, dazu Spritkosten und etliche Kilo Wiener Würstchen – gab meine damalige Freundin schließlich auf; wer hätte es ihr übel nehmen können.
Was sie zu diesem Zeitpunkt nicht wusste: Ein langjähriger Freund, Alex, hatte sich inzwischen als Trainer einer mobilen Hundeschule selbstständig gemacht. Ihn riefen wir an. Noch bevor wir mit der Umerziehung beginnen konnten, starb Driano – wieder war etwas anderes wichtiger als wir: die läufige Hündin unseres Nachbarn. Auf dem Weg zu ihr musste er eine Straße überqueren, wurde angefahren und erlag wenige Stunden später seinen Verletzungen.
Nach Überwinden der größten Trauer entschieden wir uns, es noch einmal mit einer Deutschen Dogge zu versuchen – und mit Alex. Noch bevor wir unseren „Vilan“ zu uns holten, kam Alex vorbei. Das Erste, was er sagte, war: „Vergesst alles, was ihr jemals über Hundeerziehung gehört, gesehen oder gelesen habt!“ Meine damalige Freundin war anfangs skeptisch, hatte sie doch schon etwa zehn Hundeerziehungsbücher gelesen; ich dagegen war von Anfang an überzeugt.
Alex besaß fundiertes Wissen, konnte alles logisch erklären und wusste auf jeden Einwand eine passende Antwort. Besonders beeindruckte uns sein Hund „Amarok“, ein Saarloos Wolfhund. Obwohl diese Rasse als sehr schwierig gilt, hatte Amarok nur Augen für Alex. Weder interessierte er sich für uns noch für bellende Nachbarshunde – seine Aufmerksamkeit galt allein Alex. Eine solche Bindung hatte ich bis dahin nicht für möglich gehalten.
Vom Schüler zum Hundetrainer
Für uns gab es nichts mehr zu überlegen: Alex musste unser – und damit Vilans – künftiger Hundetrainer sein. Als wir Vilan vom Züchter abholten, wartete Alex bereits bei uns zu Hause, um zu sehen, wie Vilan „tickt“. Nach einigen harmlosen Tests konnte er uns genau sagen, was wir uns da ins Haus geholt hatten, und darauf den Erziehungsplan aufbauen. Alex begleitete uns über mehrere Monate mit Rat und Tat. Wir lernten viel von ihm – nicht nur über Hunde, sondern auch über deren Vorfahren, die Wölfe. Und es funktionierte.

Es funktionierte so gut, dass meine Begeisterung immer größer wurde und ich davon träumte, selbst Trainer der mobilen Hundeschule zu werden.
Dieses Wissen selbst zu haben und anderen vermitteln zu können – das wär’s. Als Alex sich entschloss, sein Wissen im Wolfsforschungszentrum Ernstbrunn in Österreich zu vertiefen und dort eine Stelle annahm, ergriff ich meine Chance. Das Gebiet in und um den Bayerischen Wald wurde frei, und ich konnte Alex’ Nachfolge antreten. Es gab nichts zu überlegen – das war es, was ich machen wollte. Ich begann meine Ausbildung zum Hundetrainer bei der mobilen Hundeschule im Chiemgau. Seitdem lerne ich – und ich denke, das wird nie aufhören, und das ist auch gut so.
Unter anderem habe ich gelernt, was es heißt, „Rudelführer“ zu sein, welche Bedürfnisse Hunde wirklich haben und wie man „Problemhunden“ und ihren Besitzern helfen kann. Wenn ich heute mit unseren – mittlerweile zwei – unkastrierten Doggenrüden unterwegs bin, marschieren sie ohne Kommando links und rechts neben mir, egal wer oder was uns begegnet. Sie weichen mir nicht von der Seite, ob Reh oder Hase, aggressive Hunde oder läufige Hündinnen. Alles spielt sich auf „Erlaubnisebene“ ab: Sie bekommen die Erlaubnis zum Freilauf und kommen auf Zuruf sofort.
Früher bin ich dem Hund hinterhergelaufen, heute laufen unsere Hunde mir hinterher.
Für meine Hunde bin ich wichtiger als alle Ablenkungen, die uns auf unseren Wegen begegnen – und diese Bindung habe ich ohne Hilfsmittel wie Spielzeug, Klicker oder Leckerlis erreicht. Schließlich wollen wir den Hund erziehen und nicht mit Leckerlis bestechen.
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